| Johann Beer |
| (28. Febr. 1655 in St. Georgen im Attergau (Oberösterreich)–6. Aug. 1700 Weißenfels} |
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Dichter und Musiker am Übergang vom Barock zur Aufklärung. Er gilt neben Grimmelshausen als der bedeutendste deutschsprachige Romanschriftsteller des 17. Jahrhunderts. 1655 in St. Georgen im Attergau (Oberösterreich) geboren Theologiestudium nach Leipzig 1676 nach Halle 1679 Heirat mit der Wirtstochter des “Schwarzen Bären“ Rosina Elisabeth [mehr] wurde 1680 Hofmusikus und Bibliothekar in Weißenfels (Sachsen); verfasste neben Kompositionen und musiktheoretischen Schriften Ritter- und Schelmenromane in der Art von Grimmelshausen. Sein umfangreiches literarisches Werk erschien unter verschiedenen Pseudonymen und wurde erst 1931/32 zusammengestellt und als seine Arbeit erkannt. >>ULB Werke:  | Der Simplicianische Welt-Kucker, 4 Bände, 1677-79 |  | Die vollkommene Comische Geschicht Des Corylo, 2 Bände, 1679/80 |  | Jucundus Jucundissimus, 1680 |  | Zendorii à Zendoriis Teutsche Winternächte, 1682 |  | Musikalische Discurse, 1719. Literatur: J. Hardin (Hg.), J. Beer. Eine beschreibende Bibliographie, 1983. |
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| Die kurzweiligen Sommer=Täge |
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[mehr]
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| Der politische Bratenwender. Jucundus Jucundissimus. Der Ritter Hopfensack. |
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| [Beer, Johann =] Jan Rebhu, |
| Des berühmten Spaniers Francisci Sambelle wolausgepolirte Weiber-Hächel [1680]. |
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Des berühmten Spaniers FRANCISCI SAMBELLE wolausgepolirte Weiber-Hächel Darinnen demselbigen Geschlecht die Wahrheit tapffer aufgefiedelt, die Laudes hurtig gesungen, und ihre Handlungen Choraliter herunter figurirt werden. Alles auf das kürtzeste entworffen, und denen Intressenten zur fernern Uberlegung aus dem Spanischen ins Hochteutsche übersetzet, durch den allenthalben bekannten JAN-REBHU, von S. Georgen aus dem Ländlein ob der Enß.
Description
136 S.
Bibliographical Reference
Weber/ Mithal (1983), p.255.
History of Publication
a Des berühmten Spaniers Francisci Sambelle wolausgepolirte Weiber-Hächel [1680].
b [...] (Cölln: Bey Peter Marteau seel. Söhnen, 1714).
Sambelle (das Vorwort ist in seinem spanischen Deutsch verfaßt, der Rest poliert) berichtet aus seiner Kindheit in Spanien von jenen ersten Wochen, die er, der mit seiner Mutter bettelnde Bauern-Lümmel, im Hause der sich seiner annehmenden Goldschmieds-Gattin verbrachte: vom Tod des Hausvaters und dem Durcheinander, in dem er zum Beobachter der Heuchelei aller Beteiligten wurde. Stilistisch eigentümlich ist eine Dialogführung, in der Menschen so viel und so charakteristisch reden, daß größere Szenenbeschreibungen entbehrlich werden.
[weiter]
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| Die keusche Susanne Oper, Prolog, 3 Akte, 6 Balletteinlagen |
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ungenannt, Beer?
1687 Coburg
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| Beer 1655-1700. Hofmusiker. Satiriker. Anonymus |
| Hg. v. Andreas Brandtner / Wolfgang Neuber |
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[Bestellung]
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Johann Beer:
Sämtliche Werke. Hrsg. v. Ferdinand van Ingen und Hans-Gert Roloff. - Bern 1991-92. (Italo Michele Battafarano)
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